Haruki Murakami - Kafka am Strand
Vor ein paar Tagen habe ich Murakamis "Kafka am Strand" fertiggelesen. Hier nun meine Meinung zum Buch.
Das Buch ist typisch Murakami. Teils sind die Geschehnisse im Rahmen des möglichen, teils völlig verworren und surreal. Das kann man entweder sehr mögen oder hassen. Ich für meinen Teil mag die Bücher von Haruki Murakami.
Das Buch scheint aus zwei sich abwechselnden Geschichten zu bestehen, die erst ganz zum Schluss irgendwie zusammen führen. In der einen Geschichte geht es um den 15jährigen Kafka Tamura (Kafka ist nicht sein richtiger Name), der von seinem Vater eine Art "Fluch" auferlegt bekommt und deswegen von zu Hause wegläuft und eine ganze Menge durchmacht.
Die zweite Geschichte handelt von Nakata, einem älteren Herrn, der in seiner Schulzeit einen geheimnisvollen Unfall hatte, Lesen und Schreiben verlernte und seitdem geistig behindert ist. Dafür kann er seither mit Katzen sprechen und noch ein paar Sachen mehr...
Ich fand das Buch gut. Allerdings hat mir z.B. Tanz mit dem Schafsmann besser gefallen.
Klasse sind wie immer die verschiedenen Charaktere, die Murakami so detailliert beschreibt und sie irgendwie "lebendiger" macht als andere Autoren. Besonders Oshima-san hat mich in diesem Buch (neben Nakata) begeistert.
Oder die Liebe zur Musik, die eigentlich in jedem Buch von M. eine Rolle spielt.
Aufgefallen (weder negativ noch positiv, ich finde es nur ein bisschen merkwürdig) ist mir auch, dass es immer ein "besonderes Verhältnis" zu Prostituierten zu geben scheint. Fast schon alltäglich, als wäre es ganz normal für einen Mann, einmal die Woche zu einer Prostituierten zu gehen. (Ist es das denn? O_o)
Minuspunkte gibt es bei mir für ein paar Stellen im Buch, die ich absolut überflüssig fand/finde. Beschreibungen des Geschlechtsteils der Hauptperson oder dessen ausschweifende sexuelle Phantasien muss ich nicht in (fast) jedem Kapitel lesen (ich glaube, in keinem Buch habe ich bis jetzt so oft das Wort "Penis" gelesen...).
Und über den Schluss bin ich auch ein bisschen enttäuscht.
Das Buch ist typisch Murakami. Teils sind die Geschehnisse im Rahmen des möglichen, teils völlig verworren und surreal. Das kann man entweder sehr mögen oder hassen. Ich für meinen Teil mag die Bücher von Haruki Murakami.
Das Buch scheint aus zwei sich abwechselnden Geschichten zu bestehen, die erst ganz zum Schluss irgendwie zusammen führen. In der einen Geschichte geht es um den 15jährigen Kafka Tamura (Kafka ist nicht sein richtiger Name), der von seinem Vater eine Art "Fluch" auferlegt bekommt und deswegen von zu Hause wegläuft und eine ganze Menge durchmacht.
Die zweite Geschichte handelt von Nakata, einem älteren Herrn, der in seiner Schulzeit einen geheimnisvollen Unfall hatte, Lesen und Schreiben verlernte und seitdem geistig behindert ist. Dafür kann er seither mit Katzen sprechen und noch ein paar Sachen mehr...
Ich fand das Buch gut. Allerdings hat mir z.B. Tanz mit dem Schafsmann besser gefallen.
Klasse sind wie immer die verschiedenen Charaktere, die Murakami so detailliert beschreibt und sie irgendwie "lebendiger" macht als andere Autoren. Besonders Oshima-san hat mich in diesem Buch (neben Nakata) begeistert.
Oder die Liebe zur Musik, die eigentlich in jedem Buch von M. eine Rolle spielt.
Aufgefallen (weder negativ noch positiv, ich finde es nur ein bisschen merkwürdig) ist mir auch, dass es immer ein "besonderes Verhältnis" zu Prostituierten zu geben scheint. Fast schon alltäglich, als wäre es ganz normal für einen Mann, einmal die Woche zu einer Prostituierten zu gehen. (Ist es das denn? O_o)
Minuspunkte gibt es bei mir für ein paar Stellen im Buch, die ich absolut überflüssig fand/finde. Beschreibungen des Geschlechtsteils der Hauptperson oder dessen ausschweifende sexuelle Phantasien muss ich nicht in (fast) jedem Kapitel lesen (ich glaube, in keinem Buch habe ich bis jetzt so oft das Wort "Penis" gelesen...).
Und über den Schluss bin ich auch ein bisschen enttäuscht.
ruby_of_willowbottom - 20. Jun, 14:25


